Presseartikel



Avesco Transparent 02/2010

Das Avesco-Transparent Magazin (S.11) hat ein interessantes Interview mit Michael Osterhoff veröffentlicht, in dem verdeutlicht wird, warum ein Biographiefilm auch für Unternehmer von Bedeutung ist.

 

Die Geschichte der Frisbeescheibe - 02/2010

Seit einem Jahr produzieren wir einen Doku-Film über die Geschichte des Erfinders der Frisbeescheibe: Fred Morrison. Hier lesen Sie einen Artikel, der zur Berlinale 2010 erschienen ist.

 

Marketingclub Berlin 12/2008 - Vorbild und Wahrhaftigkeit (S. 24-25)

Der Stifterfilm kommt in Mode.

Doch Fotos und Filmmaterial sind noch die Ausnahme. Allerdings wird man hier in Zukunft auf mehr Quellen zurückgreifen können. Der fotograf Peter Badge ist dabei, Sifterportraits anzufertigen. Der als Biographiefilmer ausgezeichnete Michael Osterhoff dreht derzeit seine ersten Stifterfilme.

In den meisten Stiftungen steckt der kommunikative Einsatz noch in den Kinderschuhen (...) Viele erklären sich aber fest entschlossen, Stifter oder die Namensgeber der Stiftung in Zukunft stärker in den Vordergrund zu stellen(...).

 

November 2008: Kulturkopf des Monats

It’s a Wonderful Life (von Tim Schomacker)
In einem der schönsten Filme aller Zeiten stolpert James Stewart als trauriger Geschäftsmann durch die amerikanische Kleinstadt Bedford Falls. George Bailey ist in die Jahre gekommen, er muss erkennen, dass sich seine großen Ziele und Träume in Luft aufgelöst haben. Als Onkel Billy am Weihnachtsabend auch noch das wenige Geld der Firma verliert, entscheidet Bailey: Familie und Stadt sind ohne mich besser dran. Ein Engel erscheint und führt Bailey vor, wie es in Bedford Falls zugehen würde, wäre er niemals geboren worden. Das öffnet ihm die Augen und er kehrt zur Familie und ins Leben zurück, das, so schrieb’s Regisseur Frank Capra in den Filmtitel, „wonderful“ ist. In den USA ein echter Weihnachtsklassiker – und eine schöne Phantasie über die Notwendigkeit von Biographien mit all ihren Ups und Downs. (Klick auf Foto für gesamten Text...)

 

Bremer Magazin Juli 2007, Seite 6

Das eigene Leben als Film - Bremer Michael Osterhoff arbeitet als

Biografiefilmer für jedermann

Von ddp-Korrespondentin Corinna Laubach--

 

Bremen (ddp-nrd). Tante Ulla wusste alles. Mit ihrem Tod jedoch

ging die Erinnerung an einen großen Teil der Familiengeschichte

unwiederbringlich verloren. Das Gedächtnis der Familie war gestorben,

in Neffe Michael Osterhoff aber war die Idee geboren,

Lebensgeschichten auf DVD festzuhalten. Der Bremer

Kulturwissenschaftler hat sich im vergangenen Jahr als

Biografiefilmer selbstständig gemacht.

 

Osterhoff hat mit seiner Idee eine Nische entdeckt. Mit seiner

Biographica Filmproduktion bietet er für jedermann an, die eigene

Lebensgeschichte auf DVD zu bannen und sie somit zunächst für sich

und später für die Nachkommen festzuhalten. «Ich liebe Geschichten,

und die Menschen scheinen auf solch ein Angebot gewartet zu haben»,

sagt Michael Osterhoff.

 

Seit vergangenem August ist der 33-Jährige mit seiner Kamera in

Deutschland unterwegs. Obwohl sich sein Angebot keineswegs nur an

Senioren richtet, sind es doch häufig die Älteren, die sich dafür

interessieren. Viele trauen sich erstmals in ihrem Leben vor die

Kamera. Wenn Osterhoff dann bei seinen Kunden an der Tür klingelt,

wird er für einige Tage intimer Beobachter und zusätzliches

Familienmitglied. «Es ist eine intensive und häufig hoch emotionale

Arbeit», erklärt er.

 

Dass jede individuelle Lebensgeschichte interessant und spannend

ist, das entdecken die Deutschen erst langsam. «Hierzulande ist man

immer noch sehr mit einer kollektiven Biografie beschäftigt», so

Osterhoffs Erklärung. In den USA sei man auf diesem Gebiet weit

voraus. Dort herrsche ein ganz anderes Bewusstsein für die eigene

Biografie und Geschichte. Für Osterhoff ein Grund, über ein Außenbüro

in den Staaten nachzudenken.

 

Über seine Kunden sagt Osterhoff, die Wenigsten seien «eitel und

schauen ständig, ob sie richtig sitzen und gucken». Sie wollten

«einfach endlich erzählen» und freuten sich, dass er ihnen wirklich

zuhöre.

 

Neben der Ästhetik steht Wahrhaftigkeit für den Biografiefilmer im

Vordergrund seiner Arbeit. «Ich verwirkliche die Filme so nah am

Menschen wie möglich.» Dafür nimmt er sich durchschnittlich drei Tage

vor Ort Zeit. Häufig wird dann von morgens bis abends erzählt und aus

dem Fundus des Lebens geschöpft. Für Osterhoff ist es immer wieder

beeindruckend, mit welcher Energie die Kunden ans Werk gehen. «Da

wird dann auch schon mal der Mittagsschlaf vergessen und lieber

weitererzählt.»

 

Damit die eigene Biografie weder ein statisches Homevideo noch

eine schön gemalte Hollywoodproduktion wird, hat Osterhoff einen

Leitfaden mit Lebensfragen erarbeitet. Er dient in einem ersten

Vorgespräch als eine Art Drehbuch für den späteren Film. Im

Mittelpunkt stehen 66 Fragen, «die wirklich wichtig sind», wie

Osterhoff sagt. Dazu gehören die Fragen «Wann ist man alt?», «Wie war

ich als Vater/Mutter?», «Wovon habe ich geträumt?».

 

Osterhoff redet mit den Menschen über die Zeitfelder

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und wechselt für die Themen die

Räumlichkeiten. Das kann so weit gehen, dass er mit Kunden bis zu

deren Geburtsort reist. Immer im Bild: Die typische Mimik und Gestik,

kleine Details, die den Menschen ausmachen. Und so ist für ihn auch

das schönste Kompliment, wenn der Kunde sich wirklich wieder erkennt.

 

In das Filmmaterial webt Osterhoff alte Fotos und Dokumente ein.

Nach rund vier Wochen gibt es die erste Fassung eines 60- bis

90-minütigen Filmes. Ein Lebensfilm, der durchaus bis zu 10 000 Euro

kosten kann. Solch einen Schatz gibt es natürlich nicht in

Plastikfolie, sondern in einer edlen Teakbox. Angeschaut wird der

Film dann häufig im Kreis der Familie, und Michael Osterhoff ist als

Kurzzeit-Familienmitglied immer mit dabei.

 

Artikel im Lufthansa Exclusive Magazin März 07

Small Talk - Drei Fragen an...

... Michael Osterhoff, 34. Der Kulturwissenschaftler und Amerikanist ist einer der ersten deutschen Personal Historians. Mit seiner Firma Biographica dreht er seit 2004 individuelle Dokumentationen über das Leben von Businessleuten und Privatpersonen. Für seine Arbeit wurde Osterhoff sogar schon ausgezeichnet.

1. Was ist das Besondere an einer Biografie in Filmform?

Die authentische Lebendigkeit! Wenn Sie diesen zufriedenen Gesichtsausdruck eines Herrn aus Stuttgart sehen könnten, als er witzelnd von seiner lieben Frau erzählt... Neben der Verewigung von individueller Gestik, Mimik und der eigenen Stimme können auch alte Super-8 Filme, Dokumente und Fotografien eingebunden werden.

2. Haben Männer und Frauen prinzipiell ein unterschiedliches Erzählverhalten?

Männer legen den Schwerpunkt meist auf Erlebnisse. Frauen hingegen lieben es, über die Familienhistorie, die Entwicklung der Kinder und Enkelkinder, aber auch über Zukunftspläne und Reisen zu sprechen. Ehepaarfilme sind immer super, wenn es dabei zu kleinen "Nein, das war doch ganz anders"-Kämpfen kommt.

3. Und wann halten Sie Ihr eigenes Leben im Film fest?

Die gefühlte Wirklichkeit verändert sich schnell. Gedanken. Erinnerungen. Deshalb versuche ich seit einigen Jahren einmal wöchentlich vor meine eigene Kamera zu treten. Das hört sich jetzt vielleicht etwas krank an, aber wenn ich mir das Filmchen nach einem Monat wieder anschaue, dann ist es so, als wenn Jahre vergangenen wären.

 

Artikel im Berliner Feierabend, Ausgabe Oktober 2006

Autobiographie in bewegten Bildern

Das passende Geschenk für sich, die Kinder und die Enkel

Wer hat sich noch nie gewünscht, die Gedanken, Geschichten und Erzählungen seiner Eltern oder Großeltern zu verewigen? Leider kommt dieser Gedanke in vielen Fällen erst dann, wenn es für authentische Berichte zu spät ist und viele kostbare Erinnerungen verloren gehen.

Durch eine ähnliche Situation in seiner Familie motiviert, entwickelte der Kulturwissenschaftler und Dokumentarfilmer Michael Osterhoff eine höchst innovative Idee: Die Produktion persönlicher Biographiefilme. Seine erst im Januar dieses Jahres gegründete Firma Biographica Filmproduktion errang bereits im Mai einen großartigen beruflichen Erfolg: Er nahm am StartUp-Wettbewerb teil und wurde Landessieger. Der Biograph schwört für seine Arbeit darauf, die ersten Gespräche ohne Equipment und Kameras zu führen, damit eine angenehme und vertrauliche Gesprächsbasis aufgebaut werden kann. Nach diesen Gesprächen wird der Leitfaden erstellt, dem Kunden zugeschickt und es wird ein Termin für die Interviewphase abgesprochen. Für diese Phase rückt Michael Osterhoff mit seiner Videokamera an, positioniert diese immer wieder neu und füllt jede Rolle im gesamten Produktionsablauf selbst aus: er ist der Gesprächspartner, der Kameramann und der Regisseur. Durch den häufigen Orts- und Platzwechsel innerhalb der Wohnung entsteht ein dynamisches Gespräch, in dem auch der Garten, der Hobbykeller oder das Lieblingsrestaurant, Geburtshaus oder die ehem. Schule als Drehort dienen können.

Nach Abschluss des Interviews wird nach Dokumenten, wie z.B. Zeugnisse oder in alten Fotoalben nach den fotografischen "Beweisstücken" gesucht. Diese werden direkt vor Ort kopiert uund digitalisiert - die Relikte aus alter Zeit unterlegen die erzählten Geschichten mit eindrucksvoller Kraft. Innerhalb weniger Wochen kann der Film verpackt in edlen Holz- oder Metallverpackungen der Familie vorgeführt werden.

Ein biographiefilm ist nicht nur ein exklusives Geschenk für nachfolgende Generationen sondern gleichzeitig auch das passende Präsent für all jene, die vermeintlich schon alles besitzen. Auch Unternehmen können dieses zeitgemäße Medium in den Mittelpunkt ihrer Kommunikation stellen und Historie, Erfolge, Marktentwicklungen, Leitbild oder Unternehmensphilosophie so für Kunden oder Mitarbeiter besonders transparent gestalten.

 

Artikel im Weserkurier, Mai 2006

Weser Kurier vom 04. Mai 2006
"Das eigene Leben als Film"
Der erste Preis im StartUp-Landeswettbewerb geht an Biographica Filmproduktion
Von unserer Redakteurin Annemarie Struß-von Poellnitz

Bremen. 40 Prozent aller Bremer Unternehmen sind jünger als zehn Jahre. Gerade sind wieder drei neue hinzugekommen: die Landessieger des StartUp-Wettbewerbs, der jährlich bundesweit von den Sparkassen, dem "Stern", der Unternehmensberatung McKinsey und dem ZDF ausgelobt wird. Im Land Bremen ist auch der Wirtschaftssenator mit im Boot.

Den ersten Preis, der mit 7500 Euro dotiert ist, erhält Michael Osterhoff für seine "Biographica Filmproduktion". Er bietet Privatleuten und Unternehmen an, ihre Geschichte zu verfilmen. "Anlässe können runde Geburtstage oder Firmenjubiläen sein oder einfach der Wunsch nach Identitätsfindung und der Weitergabe eines Vermächtnisses an die nächste Generation", sagt der 33-jährige Kulturwissenschaftler, der bereits berufliche Erfahrungen als Dokumentarfilmer und Fotograf gesammelt hat. Neue Arbeitsfelder erschließt Osterhoff sich gerade mit Biographiefilmen für Emigranten, die für ihre Kinder das frühere Leben im Herkunftsland dokumentieren wollen und mit Filmen über die Gründer von Stiftungen. Er sei bereits mit dem Deutschen Stiftungsrat im Gespräch über ein Archiv mit Stifterportraits, konnte er gestern berichten.

(...)


Artikel im Bremer Wirtschaftsmagazin, Oktober 2006

Das Leben als Film

Wer hat sich noch nie gewünscht........

Osterhoffs Kunden sind zum einen Familien, die ein exklusives Jubiläums- oder Geburtstagsgeschenk suchen, oder Menschen, die ihren Enkelkindern ein sinn- und identitätsstiftendes Vermächtnis hinterlassen wollen. (...)

Biographica Filmproduktion hat seinen Hauptsitz in Bremen; ein zweites Büro besteht schon in Berlin. Osterhoff will dort vor allem für Politiker und Stiftungen bzw. Stifter arbeiten. "Das Potential für Biographiearbeit und die Erhaltung von Lebensgeschichten ist offensichtlich sehr groß", sagt er und plant bereits die Einstellung erster fester Mitarbeiter zum Jahresende.

 

 

Artikel im Internet auf der Seite von biz-Awards: